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Schulfach Glück

 
 
 
Schulfach Glück
 
 

2007 startete Ernst Fritz-Schubert als Oberstudiendirektor an seiner Willy-Hellpach-Schule ein interessantes Projekt. Um das Klima dort zu verbessern und der Forderung so vieler Organisationen wie WHO oder OECD nachzukommen, begründete er zusammen mit einem Kompetenzteam das “Schulfach Glück”. Mittlerweilen ist dieses Schulfach an weit über 150 Gymnasien in Deutschland und über 80 in Österreich ein integrierter Bestandteil des Stundenplans. Die Hauptaufgabe der Schule als Vorbereitung auf ein gelingendes Leben soll nebst Fach- und Methodenkompetenz auch die ganzheitliche Förderung des Jugendlichen beinhalten.

Die Ingredienzien des Glücks können gefördert werden: Selbstachtung, Empathie, Werteorientierung, Gemeinschaft, Achtsamkeit, Humor, Optimismus und resultieren in

• Lebenskompetenz und Lebensfreude
• Ressourcen- bzw. Lösungsorientierung und
• Stärkung der Persönlichkeit

Vom problemorientierten Defizit-Denken hin zur Potenzial- und Ressourcenorientierung trägt dieses Schulfach dazu bei, die Macht des Optimismus als Weg zu Glück und Erfolg zu begreifen. Ziel ist es, junge Menschen zu zufriedenen und selbstsicheren Frauen und Männern auszubilden. Dabei geht es nicht darum, das Negative auszumerzen, sondern das Positive zu verstärken. Es soll vermittelt werden, dass Glück erlernbar ist und sich im glücklichen und erfolgreichen Tun widerspiegelt. Glück ist eine Gesamtkonstruktion einzelner Glücksbausteine, die nicht isoliert betrachtet werden dürfen und nur als Einheit ein lust- und freudvolles Leben ermöglichen. Freude am Leben, an persönlicher Leistung und eine erhöhte Widerstandskraft führen zu einer gelingenden Lebensgestaltung und fördern eine zukunftsfähige Gesellschaft.

Im Unterricht werden Schlüsselerlebnisse geschaffen, welche wichtige Erfahrungen bilden und zu guten Absichten führen, dies durch praktisches Erleben, welches im Anschluss gemeinsam und individuell reflektiert wird. In der praktisch und lebensnah gestalteten Umsetzung des Faches geht es nicht nur um die Steigerung des subjektiven Wohlbefindens, sondern vor allem um die Verbesserung der Selbstwirksamkeitserwartung, des Selbstbewusstseins und sozialer Kompetenzen.

Das Programm versteht sich als Präventionsangebot für Menschen, die Anregungen für ein erfüllteres Leben suchen. Grundlage der Arbeit sind wissenschaftliche Erkenntnisse u.a. aus der Positiven Psychologie, der Resilienzforschung, der Persönlichkeitsentwicklung, dem “Schulfach Glück”.
Die Auswertung der Lehrgänge wird wissenschaftlich begleitet und in Zusammenarbeit mit der Universität Mannheim, Kalsruhe und Kassel dokumentiert.

Das Theresianum Ingenbohl in Brunnen integrierte “Schulfach Glück” als Pilotprojekt für die Sekundarschule von 2013-2015 im Stundenplan. In Gymnasium und Fachmittelschule wird der Unterricht in die Themenwochen integriert.

Informationen zu Ernst Fritz-Schubert, Begründer des Schulfach Glück, finden Sie unter
www.fritz-schubert-institut.de

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